
Doch nicht nur das Thema Rechtssicherheit, auch die Zukunftssicherheit sollte bei der Umrüstung auf ein neues Heizkostenerfassungssystem eine große Rolle spielen. Denn wer sich heute entscheidet, nutzt die gewählte Technologie in der Regel für mindestens zehn Jahre. Daher sollte genau geprüft werden, welche Geräte und Systeme den höchsten Nutzen und Flexibilität bieten. Längst nicht in jedem Fall profitieren nämlich Mieter und Vermieter von möglichen Mehrwerten, wie zum Beispiel der Energieersparnis oder zukünftigen Anwendungen wie dem unterjährigen Monitoring von Energieverbräuchen. Mögliche Alternativen zu den Verdunstern der Generation vor 1981 sind neue Geräte nach dem Verdunstungsprinzip oder elektronische Heizkostenverteiler. Der klare Vorteil elektronischer Geräte gegenüber dem Verdunster: Sie zeigen die Verbrauchswerte um ein Hundertfaches genauer an und sind auch für den Niedertemperaturbetrieb geeignet. Deutlich mehr Vorteile bieten jedoch elektronische Geräte mit Funkmodul, die derzeit 20 Prozent der von den Firmen der „Arbeitsgemeinschaft Heiz- und Wasserkostenverteilung“ gelieferten Erfassungsgeräte ausmachen. Allein Techem hat bundesweit bereits rund 10 Millionen funkende Heizkostenverteiler installiert und hiermit einen Marktanteil von 80 Prozent erreicht. Ein wesentlicher Vorzug dieses Verfahrens: die Wohnung muss nicht mehr durch einen Ableser betreten werden. Damit entfällt der Verwaltungsaufwand für Folgetermine, Verbrauchsschätzungen werden überflüssig und auch bei einem Mieterwechsel stehen die Verbrauchsdaten sozusagen automatisch zur Verfügung. Hinzu kommt, dass Übertragungsfehler und Zahlendreher beim Ablesen vermieden werden, so dass Abrechnungen schnell und effizient erstellt werden können. Wer sich nicht gleich für die Vorteile einer Funklösung entscheiden will, aber zumindest auf elektronische Heizkostenverteiler umsteigen möchte, kann auf den funkvorbereiteten Heizkostenverteiler vario S von Techem zurückgreifen. Der Vorteil: Der Vermieter bleibt flexibel, denn „alle Standard-Erfassungsgeräte von Techem wie die elektronischen Heizkostenverteiler vario S, aber auch Wasser- und Wärmezähler sind so ausgeführt, dass entweder eine bereits integrierte Funkschnittstelle aktiviert oder ein Funkmodul nachgerüstet werden kann“, erklärt Gernot Breunig.
Die neueste Techem-Technologie stellt das Energiesparsystem adapterm dar, das ebenfalls auf Funkheizkostenverteilern basiert. Mit dieser Lösung wird die Heizungsanlage effizient gesteuert und damit im Schnitt 10 Prozent Heizenergie gespart. Über die Funkheizkostenverteiler ermittelt adapterm den tatsächlichen Wärmebedarf im Gebäude und passt die Vorlauftemperatur der Heizungsanlage automatisch an diesen Bedarf an. Die Bewohner müssen dafür weder ihr Heizverhalten ändern, noch auf wohlige Wärme verzichten. Und die Zukunft verspricht noch mehr. Denn mit Hilfe eines solchen funkbasierten Gesamtsystems sind künftig auch weitere Services wie unterjährige Verbrauchsanalysen möglich. Vermieter und Mieter könnten dann regelmäßig Informationen über den Energie- und auch Wasserverbrauch im Gebäude oder ihrer Wohnung erhalten.
Auch beim Preis lohnt sich ein Blick auf den Zusatznutzen. Denn obwohl Funkheizkostenverteiler in der Anschaffung etwas teurer sind als herkömmliche Verdunster, rechnen sie sich durch die Vorteile. So entfällt der Kostenaufwand bei Zwischenablesungen und auch Nachzüglertermine bei der Ablesung sind nicht mehr nötig. Bei dem Energiesparsystem adapterm fallen einmalige Geräte- und Montagekosten an, die sich jedoch durch die erzielte Heizenergieeinsparung schnell amortisieren. Das adapterm-System wird zudem von der KfW-Bankengruppe als eine wirkungsvolle Energiesparmaßnahme eingestuft und mit öffentlichen Mitteln finanziell unterstützt: Im Rahmen des Sonderförderprogramms „Energieeffizient sanieren“ übernimmt die staatliche Förderbank 25 Prozent der Anschaffungskosten von adapterm. „Die Funkgeräte von Techem können neben dem Kauf auch gemietet werden“, so der Techem-Produktmanager, „ein Gerätekauf kann durch einen Wartungsvertrag ergänzt werden.“ Bei der Anmietung der Erfassungsgeräte steht der Vermieter in der Pflicht, die Bewohner über die daraus anfallenden Kosten zu informieren, bei Kauf und Wartung entfällt die Informationspflicht.
Alles in allem bekommt der Vermieter oder Verwalter mit einem modernen funkbasierten Heizkostenerfassungssystem und dem Energiesparsystem adapterm von Techem heute nicht nur eine exakte Berechnung seiner Heizkosten sowie schnelle und korrekte Abrechnungen. Vielmehr senkt er in Zeiten steigender Energiepreise die Heizkosten in seinen Gebäuden und kann auch in Zukunft von weiteren innovativen Zusatzleistungen wie beispielsweise regelmäßigen Verbrauchsanalysen profitieren.
Fernablesung per Funk macht Ihnen das Leben noch leichter: Genaue Ablesedaten – auch bei Mieterwechsel oder Verkauf.