
Wärmezähler messen thermische Energie (Wärme). Die Anzeige der Wärmemenge erfolgt in Kilowattstunden oder Megawattstunden. Wärmezähler werden in die Rohrleitung des Heizungssystems eingebaut und bestehen aus einem Volumenmessteil, zwei Temperaturfühlern und einem Rechenwerk.
Wärmezähler müssen nach dem Eichgesetz alle fünf Jahre geeicht werden. Statt die Geräte nachzueichen, erfolgt in der Regel ein Austausch.
Wärmezähler werden zum einen bei Hausanschlüssen der Fernwärmeversorgung durch Energieversorgungsunternehmen wie den Stadtwerken eingesetzt. Sie kommen auch dann zum Einsatz, wenn Heizkostenverteiler – etwa bei einer Fußbodenheizung – technisch nicht machbar sind.