
Mit dem Umzug der Techem von Frankfurt in die neue Firmenzentrale Eschborn wurde auch ein neues Rechenzentrum installiert. Es ist eines der modernsten Deutschlands und bedient neben den gut 2.000 PC-Arbeitsplätzen der eigenen Organisation inzwischen auch rund 7.000 Techem-Kunden im online-Service.
Dr. Hendrik Neubauer, Leiter des Rechenzentrums, wartet mit imponierenden Zahlen auf: "Das Rechenzentrum integriert 120 Produktions- und Testserver mit insgesamt 2,7 Terabyte Plattenspeicher. Pro Tag laufen 2.600 verschiedene Jobs. Es ist rund um die Uhr in Betrieb, nachts und am Wochenende bedienerlos, nur durch einen so genannten Job-Scheduler gesteuert."
Werktäglich werden im Schnitt 22.000 Einzelabrechnungen produziert, jährlich weit über fünf Millionen. Drei Hochleistungs-Laserdrucker ver-arbeiten monatlich rund drei Millionen Blatt Papier. Für den Betrieb sind zwei Abteilungen mit rund 50 Mitarbeitern verantwortlich.
Das Rechenzentrum ist eine autarke Einheit innerhalb der Zentrale und nach dem Prinzip "Rechenzentrum als Haus im Haus"aufgebaut. Es besteht aus acht so genannten Prozessmodulen - acht einzelne, feuersichere und autark versorgte Kammern. Diese lebenswichtigen IT-Systeme sind redundant in einem anderen Komplex des Gebäudes nochmals vorhanden. Beide sind sicherheitstechnisch vom übrigen Gebäude abgeschottet. Autarkie bedeutet in diesem Zusam-menhang, dass zusätzlich zum isolierten EDV-spezifischen Innenausbau neben der elektrischen Fremdversorgung auch eine eigene Stromversor-gung sowie Klima- und weitere Sicherheitstechniken installiert sind.
Damit wird unterstrichen, dass neben der enormen Rechnerleistung ein hoher Sicherheitsstandard von ganz entscheidender Bedeutung für die schnelle und zuverlässige Kundenbedienung ist.
Für die Vernetzung der Arbeitsplatzrechner in der Zentrale wurden rund 120 km Kabel verlegt.