
Wenn es nach dem Willen junger Bautzener Gymnasiasten geht, würden sie nach Abschluss ihrer Ausbildung am liebsten in einem Einfamilienhaus oder in einer Eigentumswohnung leben: Dieser Meinung sind allein 74 Prozent der Befragten. Das ergab eine Umfrage der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft mbH und der Bautzener Niederlassung der Techem AG in der Klasse 12 des Bautzener Melanchthon-Gymnasiums.
Mit dem Leben in einer Landgemeinde können nur 15 Prozent der Gymnasiasten etwas anfangen: 85 Prozent hingegen wollen in der Innenstadt oder zumindest in der Peripherie einer Stadt wohnen. Derzeit leben noch 46 Prozent der Befragten in einer Landgemeinde.
65 Prozent der Gymnasiasten sind der Meinung, dass eine Wohnung 15 bis 30 Prozent des Einkommens kosten darf, zwölf Prozent gehen von 30 bis 45 aus und neun Prozent von 45 bis 60 Prozent. Realistisch die Einschätzung von der Wohnungsgröße: Die meisten, nämlich 52 Prozent, halten Wohnungen bis zu 120 Quadratmeter für erstrebenswert. Ganz obenan auf der Liste: ein Haus mit Balkon oder Terrasse, ebenfalls gewünscht von 52 Prozent.
Nicht unerwartet diese Aussage: Weit über 50 Prozent der Gymnasiasten halten Satellitenfernsehen, Internet, ISDN und eine automatische Heizungsregelung wie assisto für unabdingbare Bestandteile ihrer Wohnung.
Dr. Regine Rohark, Geschäftsführerin der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft: "Die Umfrage hat uns interessante Aspekte vermittelt, wie junge Leute sich ihre Zukunft im Hinblick auf Wohnung, Haus, Umfeld und Stadt vorstellen."